FINANZPLATZ FRANKFURT: Wien & Frankfurt – Weltoffenheit, Family Office, Asset Management & Schnitzel (INTERVIEW – Martin Friedrich, Lansdowne Partner Austria GmbH)

„In einer Stadt wie Frankfurt befindet man sich in einer wunderlichen Lage, immer sich kreuzende Fremde deuten nach allen Weltgegenden hin und erwecken Reiselust“ (Johann Wolfgang von Goethe). Wien – Frankfurt – Wien: Markus Hill sprach für FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE mit Martin Friedrich, Lansdowne Partners Austria GmbH, über seine privaten und beruflichen Eindrücke aus 16 Jahren Frankfurt-Aufenthalt. Weltoffenheit, Investmentbanking, Family Office, Fondsmanagement und Schnitzel sind zur einige Stichworte des Gedankenaustausches. (Veranstaltungsmitteilung SCOPE & FUND FORUM INTERNATIONAL – 8.6. & 16.6.2021).

Hill: Herr Friedrich, Sie sind Österreicher und leben in Wien, kennen aber auch Frankfurt sehr gut. Woher kommt das?

Friedrich: Nun, ich habe die meiste Zeit meines Berufslebens in Frankfurt verbracht. Ich bin 2002 nach Deutschland gekommen und habe fast 16 Jahre lang am Finanzplatz Rhein/Main gearbeitet. In dieser Zeit hat sich die Stadt sehr entwickelt. Als meine Frau und ich 2002 hierherzogen, war Deutschland so stark von der internationalen Wirtschaftsflaute betroffen, dass es als der „kranke Mann Europas“ galt. Ich erinnere mich noch daran, dass es anfangs praktisch unmöglich war, am Wochenende etwas zu kaufen, da die meisten Geschäfte samstags gegen Mittag schlossen. Selbst Restaurants waren oftmals am Sonntag geschlossen. Heute ist Frankfurt eine ganz andere Stadt. Es ist wesentlich weltoffener geworden, und wir haben Freunde gefunden, die wirklich aus aller Welt kommen. Leider ist ja im Moment alles zu, aber vor dem Lock-down habe ich gerne am Leben in Frankfurt teilgenommen, und nicht nur die Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung, sondern auch das Sport- und Freizeitangebot sehr geschätzt.

Martin Friedrich, Lansdowne Partners Austria GmbH
Martin Friedrich, Lansdowne Partners Austria GmbH

Hill: Warum sind Sie ursprünglich nach Frankfurt gekommen? Was hat Sie später zurück in die Heimat gezogen?

Friedrich: Bevor ich nach Frankfurt kam, hatte ich in London gearbeitet, für die US-amerikanische Investmentbank Morgan Stanley. Der unmittelbare Anlass für meinen Umzug war rein beruflich bedingt: Damals wurde entschieden, dass meine Beschäftigung, die Betreuung von Fondsmanagern in Deutschland, besser von Frankfurt aus erledigt werden konnte. Ich bin also quasi meiner Arbeitsstelle gefolgt. Die Situation war dem Brexit nicht unähnlich, sie fand nur 20 Jahre früher statt. Nach meiner Tätigkeit bei Morgan Stanley habe ich bei einem Multi Family Office in Bad Homburg, HQ Trust, gearbeitet. Die angenehme Zeit dort zähle ich natürlich auch zu meinen Frankfurter Jahren, zumal sie auch professionell gesehen eine gute Vorbereitung für den Wechsel nach Wien war. Der Anlass war wieder beruflich: Lansdowne Partners Austria bot mir die Möglichkeit, meinen eigenen Fonds auf Basis der von mir entwickelten Anlagestrategie aufzulegen.

Hill: Wo haben Sie sich in Frankfurt am liebsten aufgehalten? Welche sind Ihre schönsten Erinnerungen?

Friedrich: Drei Orte fallen mir spontan ein: zum ersten haben wir natürlich das Angebot an guten Restaurants sehr genossen; an einem schönen Sommerabend saßen wir zum Beispiel gerne auf der Terrasse der Alten Oper. Auch im Restaurant Salzkammer in der Weißadlergasse waren wir oft – es ist nur einen Steinwurf vom Goethe-Haus entfernt und bietet ausgezeichnete österreichische Küche! Am Wochenende sind wir dann häufig auf den Feldberg gewandert; als Österreicher zieht es uns ganz automatisch in die Berge, wie es scheint. Ich erinnere mich, dass es einmal in jedem Winter ein Hundeschlittenrennen rund um den Feldberg gab. Das fand ich sehr schön. Letzlich will ich nicht verschweigen, dass ich ein leidenschaftlicher Golfspieler bin. Und der Frankfurter Golfclub – der 2013 hundert Jahre alt geworden ist – ist wirklich ein Juwel. Dort am 18. Abschlag zu stehen und den Blick auf die Skyline zu genießen, ist für mich immer etwas Besonderes gewesen. 

Hill: Vielen Dank für das Gespräch.



Quelle: www.fondsboutiquen.de

VERANSTALTUNGSHINWEISE (8.6. & 16.6.2021)

  1. ScopeExplorer Manager Conferences
    „Nach der Rallye der vergangenen 12 Monate liegt der Fokus vieler Investoren auf Aktien. Keine Zweifel: Aktien gehören in jedes Multi Asset Portfolio. Aber welche Assetklassen gehören noch hinein? Und vor allem: Wie viel davon? Multi-Asset Stratege und Portfoliomanager Martin Friedrich erklärt im Gespräch mit André Haertel, warum der Lansdowne Endowment Fund neben Aktien noch in über 15 andere Assetklassen investiert, und wie Rendite- und Risiko-Aspekte dabei bestmöglichst austariert werden.“ (ZITAT: Scope GroupLansdowne Partners – ZUSÄTZLICHE INFORMATION: LINK)
  2. Fund Forum International Virtual
    Alternative markets outlook in choppy waters – Macro updates, demands and megatrends: what can we expect from global and Europe’s alternative markets ahead of 2021? Economic shifts and key trends that could impact the industry and asset allocations. 
    Moderator: Martin Friedrich, Head of Economic and Market Research and Portfolio Manager, Lansdowne Partners, Austria  Randall Kroszner, Deputy Dean for Executive Programs and Norman R. Bobins Professor of Economics, The University of Chicago Booth School of Business 
    LINK: Fund Forum International Virtual – 16th June, CET 14:00 – 14:30)
Quelle: LinkedIn

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FINANZPLATZ FRANKFURT MAIN: Finanzplatz Schweiz & Frankfurt, Asset Management, Value Investing, Rohstoffe & Networking – Zürich, Rohstofftag, MainNizza und Wirtschaftsgeschichte (Interview & Veranstaltungshinweise – Alex Rauchenstein, SIA Funds AG)

Schweiz, Asset Management und Rohstoffe – der Finanzplatz bietet ein vielfältiges Angebot in Sachen „Center of Competence & Networking“. Markus Hill sprach für FONDSBOUTIQUEN.DE mit Alex Rauchenstein, SIA Funds AG, über Trends im Bereich Value Investing und Rohstoffe. Hintergrund der Ausführungen waren die eigene Eventreihe zu diesem Themenkreis im Mai diesen Jahres (Letzter Termin: 27.5.2021, 11.00 Uhr), bei denen unter anderem Punkte wie Inflation, „5-Sigma-Event“, ESG, Öl und Uran angesprochen wurden. Zusammen mit seinen Kollegen Prof. Dr. Carlos Jarillo, Urs Marti und Marcos Hernandez wird sein Team auch wieder in diesem Jahr einen Rohstofftag in der Schweiz (10.9.2021) durchführen und in Frankfurt am Main (14.9.2021) diesen Themenkreis mit institutionellen Investoren vor Ort diskutieren. (Ein aktueller Lesehinweis zu dem Themenkreis von Urs Marti: „The World for Sale“ – Autoren: Bloomberg-Journalisten, Javier Blas & Jack Farchy).

Hill: Sie hatten letzte Woche mit Ihrem Kollegen ein Webinar zum Thema Value Investing & Rohstoffaktien. Was war das Feedback auf Ihre Veranstaltung, welche Themen sind auf besonderes Interesse gestoßen?

Rauchenstein: Wir stellen ganz klar fest, dass die Investoren sich für das Rohstoffthema interessieren und dass sie ihre Portfolien gegen mögliche Inflationsrisiken schützen möchten. In unseren Augen gehört in ein gut diversifiziertes Portfolio auch ein Teil Rohstoffaktien, denn dies ermöglicht eine Erhaltung der Kaufkraft auch bei steigenden Preisen. Die Bewertungen vieler dieser Unternehmen sind so attraktiv, dass nicht einmal ein Rohstoffpreisanstieg nötig ist. Da wir aber aufgrund eines knapp bleibenden Angebots für viele Rohstoffe diesen Anstieg erwarten, betrachten wir Rohstoffaktien als sehr attraktiv. Anders formuliert: Mit einer Anlage in Rohstoffaktien hat man eine gute Absicherung gegen eine mögliche Inflation, diese Absicherung kann aber zudem auch sehr gewinnbringend sein.

Alex Rauchenstein, SIA Funds AG
Alex Rauchenstein, SIA Funds AG

Hill: Bei Ihrem Vortrag haben Sie einen interessanten Gedanken zum Thema Value Investing und „5-Sigma-Event“ dargestellt. Was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Rauchenstein: Vergleicht man das Ratio Value / Growth seit Lancierung dieser Indices 1975 und wertet diese ganz einfach statistisch mit dem Mittelwert und + / – 2 STD (Standardabweichungen, oder Sigma) aus, stellt man fest, dass vor dem Platzen der TMT-Blase dieses Ratio bei + 2 STD stand bevor eine Renaissance für Value Aktien begann. Im letzten Herbst stand dieses Ratio bei + 5 STD, ein absolutes Extremevent (siehe Chart unten). In unseren Augen spricht dies für eine Renaissance der Value Aktien.

MSCI Growth / MSCI Value

Hill: Diese Woche werden Sie und Ihr Team am 27.5. nochmals ein Webinar durchführen. Wer wird dieses Mal mit dabei sein und welche Themen werden zusätzlich besprochen an diesem Termin?

Rauchenstein: Ja, am Donnerstag, 27.5. findet noch unser Kunden-Webinar in Englisch statt, an dem alle unsere Partner der SIA Funds AG teilnehmen werden – das heißt Prof. J. Carlos Jarillo, CIO Marcos Hernandez, Urs Marti und ich. An diesem Anlass werden wir zusätzlich im Detail auf die Entwicklung unserer Fonds, den Long Term Investment Funds Classic (Global Value) und den Long Term Investment Fund Natural Ressource eingehen.

Hill: Jenseits der Webinar-Termine betrachtet – planen Sie derzeit bereits auch wieder „Live-Anlässe“ mit Ihren Investoren?

Rauchenstein: Ja, wie im letzten Jahr gehen wir davon aus, dass im Herbst grundsätzlich wieder „Live-Anlässe“ möglich sein sollten. Entsprechend haben wir am Freitag, den 10. September, in Zürich unseren diesjährigen Rohstofftag geplant. Diesen führen wir bereits zum vierten Mal, auch mit externen Fachspezialisten von Einzelunternehmen in diesem Bereich, durch.
Ebenso wird am Dienstag, den 14. September, unsere diesjährige Lunchpräsentation im MainNizza in Frankfurt bereits zum neunten Mal stattfinden. Unser ganzes Team freut sich bereits wieder sehr darauf auch Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Es würde uns freuen, Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Hill: Vielen Dank für das Gespräch und Ihre Einladung. Auch im September wird sich bestimmt wieder eine Gelegenheit zu interessanten Gesprächen in Frankfurt ergeben.


Zusatzinformation „Veranstaltungsreihe Rohstoffe 2021“: redaktion@fondsboutiquen.de

Value Investing & Rohstoffaktien (Videoaufzeichnung):

Value Investing & Rohstoffe (Abbildung: Frankfurt-Event 2020 – Team, SIA Funds AG, SAVE THE DATE: 14.9.2021 – ZUSATZINFORMATION FOLGT):

SIA Funds AGwww.s-i-a.ch

Quelle: LinkedIn

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Quelle: www.fondsboutiquen.de

FINANZPLATZ FRANKFURT: Stiftungen, Asset Management, ESG – „Krimi, Rollski & Gin“ – Virtueller Tag für das Stiftungsvermögen – 12.5.2021 (Interview – Tobias Karow, STIFTUNGSMARKTPLATZ.EU)

Stiftungen, Asset Management, Fondsfibel & ESG, vom Portfoliomanager zum passiven „Portfoliokontrolleur“ – Markus Hill sprach für FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE mit Tobias Karow, STIFTUNGSMARKTPLATZ.EU, über die aktuellen Herausforderungen für Stiftungsverantwortliche bei der Verwaltung des Stiftungsvermögens. Über die Bedeutung von Stifterwillen, Stiftungszweck und Anlagerichtlinie wurde ebenso gesprochen wie über Publikumsfonds, Krimi, Rollski und Gin. (VERANSTALTUNGSHINWEIS: VIRTUELLER TAG FÜR DAS STIFTUNGSVERMÖGEN – 12.5.2021).

Hill: Warum ist das Stiftungsvermögen eine Baustelle?

Karow: Da kommen viele Dinge zusammen. Ich sage immer: „Das haben wir immer so gemacht meets Niedrigzins“, das erklärt dann eigentlich schon alles. Wir haben in Deutschland einfach eine lange Tradition, Stiftungsvermögen rein in Anleihen anzulegen, dank dieser Liebe zur Anleihe sind ja auch von den etwa 100.000 Stiftungen, die es anno 1914 hierzulande gab, etwa 90 % verschwunden bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Das wird gerne vergessen, und in praktisch allen Ländern, in denen es Stiftungen gibt, wird anders angelegt, nämlich breit und global gestreut, mit dem Fokus auf den ordentlichen Ertrag und nicht nur auf den Kapitalerhalt. Die Angst vor dem Verlust eint viele Stiftungsverantwortliche, aber das ist keine Angst, die zielführend ist. Ich habe meine erste Aktie mit 13 Jahren gekauft, und bis heute gab es einige Crashs und Korrekturen, aber jeder dieser Rücksetzer war vorübergehend, man musste nur am Portfolio immer wieder mal arbeiten. Der ordentliche Ertrag ist das wichtigste Ziel der Verwaltung von Stiftungsvermögen, und wenn er das ist, dann muss die Anlagepolitik einer Stiftung bei 0,0% Zinsen in der nächsten Dekade anders ausschauen als noch vor 10 oder 15 Jahren. Aber es ändert sich etwas, das ist schon abzusehen.

Tobias Karow, STIFTUNGMARKTPLATZ.EU
Tobias Karow, STIFTUNGSMARKTPLATZ.EU

Hill: Welche Möglichkeiten haben Stiftungen in Ihren Augen?

Karow: Naja, Stiftungen können es weiter selber machen, dafür müssen sie selbst, also ihre Verantwortlichen, ausreichende fachliche und zeitliche Ressourcen aufwenden, um eine sachgerechte Entscheidung zur Veranlagung des Stiftungsvermögens zu treffen. Dazu gehört auch, wie ein ordentlicher Kaufmann alle möglichen Informationen eingeholt zu haben, die diese Entscheidung unterfüttert. Schaffe ich das nicht, und bei der Kapitalanlage ist dies sehr wahrscheinlich, ist das Selbermachen nicht die erste Option, in meinen Augen jedenfalls. Stiftungen sollten daher den Weg der Delegation gehen, also die Aufgabe der Verwaltung des Stiftungsvermögens an Profis delegieren. Dadurch verändert sich die Rolle der Stiftungsverantwortlichen weg vom aktiven Portfoliomanager hin zum passiven Portfoliokontrolleur, und das passt für mich viel besser in die Zeit als das Herumdoktern mit ein paar Aktien hier und ein paar Anleihen dort. Bevor Stiftungsvorstände das machen, sollten sie lieber eine richtige und zeitgemäße Anlagerichtlinie schreiben, denn passt der Rahmen, ist der Handlungsspielraum dann maximal.

Hill: Sie sind ein Freund der Fondsanlage für Stiftungen, betreiben hier die Plattform www.fondsfibel.de. Warum das?

Karow: Wenn ich die Verwaltung des Stiftungsvermögen delegiere, dann ist die Fondsanlage bzw. das Zusammenstellen eines Fondsportfolios in meinen Augen aus vielen Punkten heraus vorteilhaft. Stiftungen müssen dem Diversifikationsgebot folgen, das können sie über Fonds wunderbar machen, indem sie in verschiedene Konzepte, Stile und Assetklassen investieren. Stiftungen müssen aber auch dem Stifterwillen folgen, das bedeutet, dass vor allem der Zweck verwirklicht werden muss. Entsprechend suche ich mir Fonds, die eine längere Ausschüttungshistorie haben bzw. bei denen Income im Fokus steht. Da zu Fonds zudem viele Informationen transparent vorhanden sind, ist eine sachgerechte Entscheidung auch gut zu treffen, und das Controlling auf Basis dieser Informationen lässt sich institutionalisieren. Außerdem sind fünf Fondsanteile und fünf Ausschüttungen buchhalterisch einfacher zu fassen als unzählige einzelne Aktien- und Anleihepositionen. Für mich ist die Fondsanlage aus diesen Gründen der für Stiftungen geeignetste Weg, vor allem aber lassen sich die individuellen Ziele der Stiftung mit Fonds für mich viel granularer abbilden. Hier gehört auch Nachhaltigkeit dazu, zu der jede Stiftung eine eigene Meinung hat, das muss ja dann auch im Portfolio abgebildet werden, was mit Fonds gut machbar ist. In der Anlagerichtlinie kann ja stehen, dass die Stiftung nur Artikel-9-Fonds kauft, das wird das Stiftungsportfolio anders aussehen lassen, definitiv. ESG selber zu machen, das halte ich für die allermeisten Stiftungen für nicht machbar.

Hill: Wenn Sie nicht gerade virtuelle Tage für Stiftungen organisieren, was treibt Sie dann um?

Karow: Als junger Vater ist mir Sport ziemlich wichtig, einfach als Ausgleich, ich fahre sehr gerne Rollski, ist eine schöne Alternative zum Laufen, wenn es schon mit dem richtigen Skilaufen derzeit nicht klappt. Und es wäre wieder mal Zeit für einen Krimi, das Schreiben fehlt, aber andererseits ist Unternehmer sein auch eine schöne Sache, wir bloggen jetzt halt. Und wir basteln gerade an einem stiftungsmarktplatz-Gin, den Namen haben wir schon.

Hill: Vielen Dank für das Gespräch.


1. FRANKFURT & STIFTUNGEN (VERANSTALTUNGSHINWEIS – 12.5.2021 – PANEL / INFORMATION – AUSWAHL):

Stiftungsvermögen 2030: Eine Diskussion mit Hans-Dieter Meisberger (DZ Privatbank), Thomas Meissner (Stiftung Polytechnische Gesellschaft), Arndt Funken (Aquila Capital)

Öko und Grün ist nicht alles… Abschlussimpulse auf der Couch zur zeitgemäßen Verwaltung des Stiftungsvermögens von Harald Brockmann (Missionszentrale der Franziskaner), Immo Gatzweiler (AXA Investment Managers), Markus Hill (fondsboutiquen.de)

ZUSATZINFORMATION / ANMELDUNGVIRTUELLER TAG FÜR DAS STIFTUNGSVERMÖGEN: www.vtfds2021.de

2. FRANKFURT & STIFTUNGEN (INFORMATION – AUSWAHL):

a) Frankfurter Stiftungsdatenbank (Zitat): „In Frankfurt am Main sind über 600 Stiftungen mit ihrem Sitz registriert. Stiftungen engagieren sich in unserer Stadt in vielen wichtigen gesellschaftlichen Bereichen: in Bildung und Ausbildung, in Wissenschaft und Technik, in Kunst und Kultur, in sozialen Fragen bis hin zur Altenhilfe sowie im Natur- und Umweltschutz.“ – ZUSATZINFORMATION: Stiftungsdatenbank | Stadt Frankfurt am Main

b) Initiative Frankfurter Stiftungen (Zitat): Die Initiative Frankfurter Stiftung versteht sich als Netzwerk von Menschen, die Verantwortung für die Gestaltung des Stiftungswesens in und um Frankfurt tragen. Sie besteht seit 1993, seit 1997 schließlich als eingetragener Verein. Ihre Mitglieder stehen für die gesamte Bandbreite des Stiftungswesens und repräsentieren junge und alte, große und kleine, gemeinnützige Stiftungen bürgerlichen Rechts sowie Anstaltsträgerstiftungen. Die Mitglieder werden kooptiert. Die Mitgliedschaft ist namentlich.“ – ZUSATZINFORMATION: www.frankfurter-stiftungen.de

VIRTUELLER TAG FÜR DAS STIFTUNGSVERMÖGEN (12.05.2021 – www.vtfds2021.de)

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FONDSBOUTIQUEN, FAMILY OFFICES & VALUE INVESTING (FRANKFURT)

„Denken und investieren wie ein Unternehmer – Value Investing, Fondsboutiquen & Family Offices“

„Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit“ (John F. Kennedy).

Seit 18 Jahren managen der ehemalige Strategie-Professor Dr. J. Carlos Jarillo (ehemals Doktorand von Michael Porter und Harvard Research Associate) und sein Team Aktienfonds bei der Strategic Investment Advisors Group (SIA). Sein letztes Buch „Strategische Logik – Die Quellen der langfristigen Unternehmensrentabilität“ gilt für viele Führungskräfte als praxisorientiertes Nachfolgewerk von Michael Porters Klassiker „Competitive Strategy“.

„Strategic Investing“ steht thematisch eng im Zusammenhang mit der Denkweise von unabhängigen Unternehmern (Ownership Approach). Markus Hill wird deshalb einleitend über „Value Investing, Fondsboutiquen und Unabhängigkeit“ (USA-Formel) sowie über erste Feedbacks des MH-Survey 2020 „Family Offices & Value Investing“ sprechen. Seit Jahren beobachtet und kommentiert er die Entwicklung im Bereich eigentümergeführter, unabhängiger Vermögensverwalter / Family Offices und den Langfristhorizont bei Investments.

In diesem Jahr wird das ganze Investmentkomitee und die Partner der SIA vor Ort sein: Prof. J. Carlos JarilloAlex Rauchenstein (CEO), Marcos Hernandez (CIO) und Urs Marti, Moderation: Markus Hill.

„Denken und investieren wie ein Unternehmer“ (Themen)

  • Denken und handeln wie ein Unternehmer
  • Was ist eine gute Unternehmung
  • Wie bewerten wir ein Unternehmen
  • Portfoliokonstruktion und Lehren aus 2008
  • Rohstoffaktien, ein noch immer klar unterbewertetes Anlagethema
  • Value Investing mit Values („Nachhaltigkeit“)

Veranstaltungstermin / Veranstaltungsort:

Donnerstag, 24. September 2020, in der Zeit von 11.30 bis 14.00 Uhr, MainNizza (www.mainnizza.de), Untermainkai 17, Frankfurt

Die Strategic Investment Advisors Group (SIA, www.s-i-a.ch) ist eine Value-Boutique aus der Schweiz, die seit Jahren erfolgreich Investoren in Europa betreut. Die SIA pflegt einen intensiven Dialog mit ihren Investoren und Value Investment-affinen Anlegern. Seit 2015 wurde der fachliche Gedankenaustausch bereits intensiv in Frankfurt, Köln, München und Hamburg geführt. Ein interessanter Aspekt dieser Treffen in den Vorjahren war die Diskussion über die Konzepte von Publikumsfonds und Private Equity-Fonds im Value Investing-Segment und die Einordnung von Rohstoffen als Teil der Asset Allocation. Diese und andere Punkte werden auch in diesem Jahr wieder aufgegriffen („Investmenthorizont“, Warren Buffett etc.). Ein weiterer Aspekt: Family Offices und unabhängige Vermögensverwalter schienen beim damaligen Gedankenaustausch insbesondere daran interessiert, mehr über das Angebot an unabhängigen Adressen im Bereich Value Investing zu erfahren („Diversifikation mit Köpfen“, MH-Survey 2020).

RÜCKFRAGEN ZUR ZIELGRUPPE DER VERANSTALTUNGEN – Investoren-Veranstaltung („invitation only“), Anmeldung, Vortragsunterlagen und Inhalten: Markus Hill

redaktion@fondsboutiquen.de
0049 (0) 163 4616 179

Family Offices, Unternehmer und vermögende Private beschäftigen sich derzeit intensiver mit dem Thema Rohstoffe als Investment. Markus Hill sprach für FONDSBOUTIQUEN.DE mit Urs Marti, Partner bei SIA Funds AG, über die Einschätzung des Marktzyklus in diesem Real Asset-Segment und über das Investitionsverhalten verschiedener Investorengruppen im Markt. Zusätzliche Themen in dem Gespräch waren die Zusammenhänge von Value Investing und Investment in Rohstoffen sowie die aktuelle Bedeutung von Sport und Hugo Stinnes („Industrieller & Politiker“).

FONDSBOUTIQUEN & PRIVATE LABEL FONDS: Rohstoffe, Value Investing, Family Offices und Hugo Stinnes (Interview – Urs Marti, SIA Funds)

Quelle: LinkedIn

„Man findet hier bei der Due Diligence oft verschiedene Sichtweisen bei Family Offices, Stiftungen und klassischen institutionellen Investoren“

Anfang Dezember findet in Frankfurt am Main die Konferenz „Germany Institutional Forum“ statt. Der unabhängige Branchenexperte Markus Hill wird dort ein Panel moderieren. Im Rahmen des Themas Opportunistic Alternative Investments werden Themen wie Investments in Hedgefonds, Private Equity und Rohstoffe und „Diverses“ besprochen. IPE Institutional Investment-Chefredakteur Frank Schnattinger sprach mit ihm über das Panel, weitere Konferenzinhalte, über Frankfurt am Main und über die Moderation des MH-Fokus-Roundtable „Fondsboutiquen, Family Offices und Absolute Return“, die kurz vorher in Frankfurt am 27. November stattfindet. Auf dieser Veranstaltung wird das Thema „Family Offices und Managerselektion“ eng in Verbindung mit der Thematik Liquid Alternatives diskutiert werden.

IPE Institutional Investment: Welche Themenfelder werden auf der Konferenz „Germany Institutional Forum“ angesprochen?

Hill: Die Konferenz findet jährlich statt und richtet sich an institutionelle Investoren. Dort werden eine Vielzahl von Themen in Vorträgen und Panels behandelt: Wandelanleihen-Markt, Makro-Ausblick, Asset Allocation, Factor Investing, Real Assets (Real Estate, Energie, Infrastruktur) und Global Fixed Income. Ferner werden Themen wie „Opportunistic Alternative Investments“, Investments in Emerging Markets und die Integration von ESG-Kriterien bei dem Investmentprozess für Institutionelle dort diskutiert. Meine Erfahrung auf meinem Panel im letzten Jahr zum Thema „Passives contra Aktives Management, die Auflage einer alten Debatte““ ist, dass dort sehr kontrovers diskutiert werden kann.

IPE Institutional Investment: Welche Punkte werden konkret bei Ihrem Panel aufgegriffen und diskutiert?

Hill: Wie auch im Vorjahr möchte ich inhaltlich meiner Diskussion und den Interessen meiner Panelteilnehmer nicht vorgreifen. Das Thema „Opportustic Alternative Investments“ wird im Zentrum der Diskussion stehen. Teilnehmen werden Trutz Rendtorff, Chief Financial Officer der Karg Stiftung, Marcus Storr, Head of Hedge Funds von der FERI Trust GmbH und Tara Moor, Managing Director bei Guggenheim Partners. Meine Erfahrung aus anderen Zusammenhängen ist, dass das Thema viele Ansatzpunkte zur Diskussion bietet. Dr. Thomas Rüschen von Deutsche Oppenheim Family Office AG habe ich im Oktober in München auf dem Private Wealth Forum der Markets Group als Moderator erlebt, er hatte das Thema stärker mit dem Fokus auf semi-institutionelle Anleger und HNWIs diskutiert. Bei unserem Panel in Frankfurt steht die Frage im Vordergrund, mit welchen Alternative Investments noch, risikoadjustiert betrachtet, attraktive Renditen für institutionelle Investoren erwirtschaften lassen: Welche Rolle spielt Private Equity in einem diversifizierten Portfolio? Welche Alternativen gibt es im Bereich Hedgefonds und Rohstoffe? Gibt es Anlagealternativen, die vielleicht oft nur mit erhöhtem Due Diligence-Aufwand und einem speziellem Know-how-Netzwerk zugänglich sind? Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld ist das Spannungsfeld zwischen liquiden und nicht-liquiden Alternative Investments vielleicht auch eine zusätzliche Betrachtung wert. Auch die Rolle von Produktverpackungen könnte ein Thema sein. Real Assets – Direktinvestment, AIFs, Listed Equity, auch diese Themen könnten zusätzlich interessant sein. Man findet hier bei der Due Diligence oft verschiedene Sichtweisen bei Family Offices, Stiftungen und klassischen institutionellen Investoren.

IPE Institutional Investment: Haben Sie eine bestimmte Meinung zum Themenfeld des Panels?

Hill: Nein, die Panelteilnehmer haben Ihren Wissensbereich. Ich kann da nur Anregungen geben. Was ich immer wieder wahr nehme ist, dass heutzutage der Bereich der liquiden und nicht-liquiden Produkten, auch der Bereich Direktinvestments, wesentlich „ganzheitlicher“ auf der Produktauswahlseite bei Institutionellen und Semi-Institutionellen betrachtet wird. Man sieht dies zum Beispiel daran, dass ohnehin der Bereich Beteiligungen – insbesondere Venture Capital und Private Equity – zum Beispiel auch in Kombination mit der Auswahl von Direktinvestments im Bereich Real Assets (Immobilien etc.) zu finden ist, beziehungsweise, dass die Fachbereiche bei den Investoren auch innerhalb der Organisation im intensiven fachlichen Gedankenaustausch stehen. Ein Indikator hierfür könnte auch sein, dass diese Themen und die Fachexperten hier oft auch auf Fachkonferenzen nicht mehr strikt voneinander getrennt werden, man sozusagen etwas stärker „interdisziplinär“ zu diskutieren bereit ist. Family Offices und Stiftungen, aber auch Versorgungswerke und Consultants, stellen hier einen besonderen Bereich dar, in „weicher“ Abgrenzung zu Versicherungen oder Pensionskassen. Vielleicht ergibt sich dieser Eindruck von dieser Seite auch dadurch, dass ich seit 2015 jeweils zwei Mal pro Jahr kleine Veranstaltungen mit Prof. Dr. Carlos Jarillo moderierend begleite. Als Autor des Buches „Strategische Logik – Die Quellen der langfristigen Unternehmensrentabilität“ und Manager eines Value-Fonds ist eines der Themen vor semi-institutionellen Investoren häufig gewesen: Value Investing – Unterschiede, Vor- und Nachteile von liquiden Fondsmanagementansätzen (klassischer, liquidere Publikumsfonds) versus nicht-liquiden Produktlösungen (Private Equity). Beim letzten Termin in München wurden interessanterweise, in Verbindung mit meinem Panelthema auf dem German Institutional Forum, zusätzlich der Zusammenhang von Value Investing, Nachhaltigkeit und die Auswahlkriterien von Rohstoffinvestments diskutiert.

IPE Institutional Investment: Sie haben im Vorfeld des German Institutional Forum für den 27. November noch eine eigene Veranstaltung zum Thema „Fondsboutiquen, Family Offices und Absolute Return“ in Frankfurt organisiert. Wo liegt der Schwerpunkt Ihrer Veranstaltung?

Hill: Dieser MH-Fokus-Roundtable ist eine Investoren-Veranstaltung in sehr kleinem Rahmen, die in den Räumlichkeiten von MM. Warburg & Co. in Frankfurt stattfinden wird. Reiner Konrad von dem Multi Family Office wird einen Vortrag zum Thema „Family Offices, Fondsboutiquen & Managerselektion“ halten. Dr. Björn Borchers von Warburg Invest wird zu dem Thema „Liquid Alternatives – Volatilität als alternative Renditequelle“ referieren, Manfred Gridl von Gridl Asset Management wird zum Thema „Unsere Antwort auf die EZB-Zinspolitik“ vortragen. (Siehe auch beigefügtes Foto). Ich werde ein Kurzintro geben und die Veranstaltung moderieren. Es soll ein Frühstücks-Gedankenaustausch in kleiner Runde werden.

IPE Institutional Investment: Warum haben Sie diesen Themenschwerpunkt gewählt?

Hill: Seit 2013 habe ich immer Paneldiskussion mit Fondsselektoren zum Thema Due Diligence von Fonds (liquide und nicht-liquide) begleiten dürfen. Den Bereich Fondsselektion kennen ich auch aus meiner eigenen Tätigkeit, wie auch die Unterstützung von Fondsboutiquen in speziellen Themen. Seit drei Jahren, auch in 2018 – neben FundForum International auch auf der funds excellence in Frankfurt – habe ich diese Themen noch stärker ausschließlich mit Family Offices diskutieren können. Die Idee ist sozusagen aus vielen fachlichen Gesprächen mit Produktauswahl-Verantwortlichen auf Family-Office-Seite entstanden – in Einzelgesprächen bei Projekten (Managerselektion und Fondskonzept-Checks bei Fondsboutiquen) und im Zusammenhang mit Moderations-, Vortrags- und Artikelthemen, die ich bearbeitet habe. Interessant ist, dass der Themenkreis Fondsboutiquen nochmals ein spezielles Feld darstellt. Hier sind auch Bereiche wie Existenzgründung, Lebenszyklus, Seed Money neben Track Record, Fondsgröße und Investmentprozess interessante Diskussionsfelder. Noch entscheidender erscheinen hier Faktoren wie Managerpersönlichkeit, Spezialisierung, Skin-in-the-Game, Unabhängigkeit und nicht zuletzt die Langfristdenke auf Unternehmerseite. Nicht zu vergessen: Diese Unabhängigen tuen, was sie lieben!

IPE Institutional Investment: Welches Themenfeld schauen Sie sich derzeit genauer an?

Hill: Den Bereich Opportunistic Alternative Investments kann man unterschiedlich interpretieren, vielleicht interpretiere ich ihn auch nur auf eine eigene Weise. Ein Ansatz wäre es, sich die Dinge anzusehen, die oft nicht grundsätzlich vertrieben werden müssen. Hierzu zählen viele Anbieter aus dem Mittelstand, „Boutiquen“, mit Produkten und Dienstleistungen, die durchaus „gebraucht“ werden, auf die man aber häufig nicht oder nur schwer stößt. Zum einen gibt es diese Kategorie, weil die Anbieter sich selber nicht aggressiv vermarkten beziehungsweise die sich selber nicht in dieser Form offensiv „anpreisen“ wollen, zum anderen oft auch deshalb, weil dieser Ansatz der Vermarktung sich für diese Anbieter auch aus Reputationsgründen weniger empfiehlt. Hier lernt man immer wieder Adressen kennen, die exzellente Qualität bieten. Die Performance stimmt, der fachliche Background stimmt, man kommt aus der Zielgruppe, der man diese Produkte zur Verfügung stellt, man ist selber in den eigenen Produkten investiert etc. – ein Markt, den ich völlig getrennt sehe vom eher „Marktschrei-geprägten“ klassischen Investmentproduktmarkt. Völlig wertfrei ausgedrückt, die Ausgangslagen bei beiden Produktkategorien sind einfach unterschiedlich: Der eine hat etwas, dass gebraucht wird, aber keiner weiß davon. Der andere hat etwas, was vielleicht nicht unbedingt gebraucht wird oder aber ein enormer Überschuss von vergleichbaren Mitwerbern besteht – zwangsweise ist hier die vertriebliche Vorgehensweise unterschiedlich. Interessant sind hier viele unternehmerisch aufgesetzte AIF-Strukturen in vielen Gebieten – Real Assets in verschiedenster, insbesondere in Nischenfeldern, als Beispiel. Im Family Office-Bereich findet man solche Dinge häufig, oft kombiniert mit dem Unwillen, die eigenen Produkte, von denen man mit Skin-in-the-Game überzeugt ist, netterweise auch Dritten anzubieten. Hier wäre es oft aus Gemeinwohlgründen fast eine hilfreiche Maxime angebracht: „Tue Gutes und sprich darüber!“.

IPE Institutional Investment: Vielen Dank für das Gespräch.



*) Markus Hill ist unabhängiger Asset Management Consultant in Frankfurt am Main. Kontakt: info(at)markus-hill.com; Website: www.markus-hill.com

Quelle: www.institutional-investment.de
Foto: www.pixabay.de