FINANZPLATZ FRANKFURT & FINANZPLATZ DEUTSCHLAND: Think Tanks, Ökonomie, Fin-Connect_NRW ,Innovation, Transformation & Finanzplatz Deutschland (INTERVIEW – Dr. Ralph Henger, Institut der deutschen Wirtschaft (IW) & Projektleiter Fin-Connect-NRW – H.-Joachim Plessentin, FINANZPLATZ DEUTSCHLAND)

Plessentin: Lieber Herr Dr. Henger, Sie sind Ökonom am IW. Das IW nimmt eine besondere Rolle als Think Tank ein. Bitte stellen Sie unseren Lesern kurz das IW vor.

Dr. Henger: Das IW mit seinem Hauptsitz in Köln versteht sich als marktwirtschaftlich orientiertes Forschungsinstitut, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen analysiert und seine Ergebnisse in Politik, Medien und Öffentlichkeit einbringt.

Plessentin: Die Weltwirtschaft befindet sich im Umbruch. Es gibt geopolitische Spannungen, Protektionismus, neue Technologien sowie Megatrends wie Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demografie. Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum, Innovation & Transformation stehen im Fokus. Welche Auswirkungen sehen Sie für die deutsche Wirtschaft & den Finanzplatz Deutschland?

Dr. Henger: Unser exportorientiertes Geschäftsmodell steht enorm unter Druck. In der Vergangenheit hat uns der Export durch einen wachsenden Welthandel immer wieder auf den Wachstumspfad zurückgebracht. Das ist jetzt anders. Entsprechend sind tiefgreifende Reformen bei Standortbedingungen, Finanzierung, Fachkräften & Regulierung erforderlich. Dabei sollten wir europäischer denken & den EU-Binnenmarkt sowie die Kapitalmarkt- & Bankenunion vollenden. Ich denke, die Chancen in einer besser integrierten EU werden allgemein massiv unterschätzt.

H.-Joachim Plessentin, Fin-Connect-NRW & Dr. Ralph Henger, Institut der deutschen Wirtschaft (IW)



Plessentin: Sie sind auch Projektleiter von Fin-Connect-NRW. Gerade in diesen Zeiten werden Ökosysteme, Netzwerke, Kompetenzzentren & Finanzplatz-Initiativen immer wichtiger, um z. B. mehr Investitionen zu initiieren. Bitte stellen Sie uns Fin-Connect-NRW und Ihr Wirkungsfeld näher vor.

Dr. Henger: Wir sind eine Standort- & Vernetzungsinitiative für den Finanzplatz Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Akteure aus Finanz- & Realwirtschaft, Wissenschaft, & Politik zusammenzubringen & NRW als innovativen Finanzstandort zu stärken. Unser Hauptfokus liegt auf der Frage, wie die klimaneutrale & digitale Transformation erfolgreich finanziert & umgesetzt werden kann. Das Spektrum reicht von der Beratung des Mittelstands durch Webinare & praxisnahe Informationsangebote bis hin zu Gutachten & konkreten Politikempfehlungen für die Politik, um z.B. adäquate Standards bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung & dem ESG-Reporting für Unternehmen & Banken zu etablieren.

Plessentin: Abschließend eine klassische Frage: Wo sehen Sie uns in 5 Jahren?

Dr. Henger: Die letzten Jahre haben uns gezeigt, wie rasch sich Rahmenbedingungen & Debatten verändern können. Im Kern bleibt die Aufgabe jedoch dieselbe: Bei der Transformation müssen wir besser & schneller werden. Hierfür braucht es mehr Investitionen & eine stärkere Innovationsdynamik. Ich sehe den Staat in der Pflicht, Planungssicherheit & leistungsfähige Kapitalmärkte zu schaffen. In fünf Jahren werden wir weiter sein, aber nicht am Ziel.

Plessentin: Ich danke Ihnen für das Gespräch. Ein frohes neues Jahr!

„Nachhaltig, digital und wettbewerbsfähig – das sind die Erfolgsfaktoren, die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen (NRW) fit für die Zukunft machen. Fin.Connect.NRW unterstützt sie dabei, die passenden Finanzierungsmöglichkeiten zu finden und mit den richtigen Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen. Wir bieten Wissen, Kontakte und fachliche Unterstützung.“

Quelle: FINANZPLATZ DEUTSCHLAND-Gruppe (LinkeIn)

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Dialog & Information:

FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – KANAL

FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – GRUPPE

FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN – KANAL

FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI-Region & FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) – Themen, Interessen, Dialog (Auswahl & „Snapshots“)

25.2.2026, Frankfurt – „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement“

(Markus Hill – Moderation: Christian Neuhaus – FINVIA, Sven Karkossa – Capitell Vermögens-Management AG, Noel Zeh – Wunderland Capital)

26.2.2026, Frankfurt – „Forum für Digitale Vermögenswerte (FDV)“

Redaktion – Themenspecial „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement & Digital Assets“

(Interviews / Gastbeiträge, “Support” & MORE: info: markus-hill.com)

17.3.2026, Frankfurt – Private Markets Excellence Forum – „Private Markets, Family Offices & Stiftungen – Due Diligence & Ausblick 2026”

(Markus Hill – Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos – Geschäftsführer, VIRATIO GmbH)

Interview mit Christian Hommens  SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS

Frühjahr 2026Investorenstudie „Präferenzen institutioneller Investoren bei Immobilien & Alternative Investments“

(Markus Hill – Moderation, Podcast: Sebastian Thürmer, “artis & x” – Beispiel 2025)

16.4.2026 – „köln let’s talk“ – Bettina Timmler – Immobilien & Dialog

(Medienpartnerschaft)

12.5.2026, Frankfurt: „Value Investing & Rohstoffe & MORE“

(Markus Hill – Moderation & Kurzintro „Fondsboutiquen & USA-Formel“ – Alex J. Rauschenstein & Urs Marti, SIA FUNDS AG – FINANZPLATZ SCHWEIZ)

17.6.2026, Zürich: Insights – “Family Offices & Fondsboutiquen” – The Mountain Talks Summit – FUNDPLAT

(Vortrag – Markus Hill)

10.11.2026, Frankfurt: „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Finanzplatz Liechtenstein“

(Markus Hill – Moderation – LAFV Liechtensteinischer Anlagefondsverband: Panel & Vorträge)

Input, Ideen & Anregungen zu den oben genannten Themen sind willkommen:

info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616 179

Foto: Pixabay & Plessentin

FINANZPLATZ FRANKFURT & IDEEN: „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealth Management“ & „Forum für digitale Vermögenswerte“ – Veranstaltung (SNAPSHOT – Markus Hill)

Input, Ideen & Anregungen: Welche Themen könnten auf den beiden Panel-Diskussionen zusätzlich angesprochen werden?

Frankfurt stellt ein interessantes Ökosystem für Family Offices, Vermögensverwaltungen, Startups und Fondsboutiquen im liquiden und nicht-liquiden Bereich da (Alternative Investments). FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN unterstützt auch in diesem Jahr wieder das „Forum für digitale Vermögenswerte“ (FDV – Manuel Müller & Samir Zakaria) im Bereich Kommunikation und in der fachlichen Begleitung von zwei Panel-Formaten.

„Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealth Management“ (25.2.2026)

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Event am Vorabend des „Forum für digitale Vermögenswerte“. Im letzten Jahr hatten wir uns mit dem Thema „Family Offices, Asset Allocation & Financial Education“ beschäftigt. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei den damaligen Panelisten für den interessanten Gedankenaustausch in Frankfurt: Dr. Henning Schöer (FIDUBONUM), Peter Preller (HQ Trust) und Reiner Konrad (Focam AG).

Am 25.Februar wollen wir diesmal etwas stärker mit dem Themenbereich „Family Offices, Vermögensverwaltung, Next Gen sowie Startups & Venture Capital – Ökosystem Hessen & Europa“ beschäftigen. Warum ist dieses Thema so interessant und schlägt auch in andere Gebiete interessante Brücken? Viele Family Offices und Vermögensverwalter (konzerngebunden / unabhängig – „Boutiquen“) beschäftigen sich bei der Betreuung vermögender Kunden intensiv mit dem Thema NexGen (Next Generation, Nachfolge, Digital Affluents & MORE). Diese junge Generation spricht in der Regel eine völlig andere Sprache als die traditionelle Klientel im Wealth Management: „Gesetzt, senior, gealtert und nicht unbedingt digital-affin“ (Zitat eines Family Officers aus Frankfurt, der an dieser Stelle nicht namentlich genannt werden wollte). In den Fokus bei der Betreuung größerer Vermögen geraten hier zunehmend auch Kunden im Bereich Nachfolge „TRADITIONELL“ oder auch aus dem Segment „SELFMADE“.

Welche Themen könnten angesprochen werden an diesem Abend? Einige Dinge wurden oben schon eingangs erwähnt. Natürlich werden Christian Neuhaus (Finvia) und Sven Karkossa (Capitell AG) aus der Sicht des Wealth Management berichten. Interessant ist, dass natürlich auch im Bereich der Family Offices (SFO & MFO) mittlerweile ein Generationswechsel eintritt. Auch diese Häuser stellen sich neu auf, ebenso wie es mittlerweile viele unabhängige Vermögensverwalter gibt, die um den jungen Nachwuchs werben. Next Gen, Startups, Venture Capital & Ökosysteme – hier wird Noel Zeh (Wunderland Capital) als VC-Dachfondsmanager mit „Startup-Seeding“ einer hessischen Volksbank zusätzliche Impulse im Gespräch geben: Wie verkauft man ein Startup? Welche Erwartungen haben junge Unternehmer mit Technologie-Affinität an die Finanzindustrie? Was ist bei der Due Diligence von Venture Capital Fonds zu beachten? Warum sollte Deutschland sich der eigenen Stärken im Bereich Technologie & Investments bewusst werden? Wer sollte mit wem in welchem Ökosystem sprechen? Was verbindet Deutschland im Zusammenhang mit Seeding von Technologie mit Europa, im Gegensatz zu den USA? etc.

Die Diskussion möchte zum Nachdenken anregen, im Vorfeld entstehen oft die interessantesten Gedanken: Wo steht die Vermögensverwaltung? Welche Investments sind interessant in den nächsten Jahren? Was bringt die Nex Gen ein für den Standort Frankfurt, Hessen und Europa? Wer müsste eigentlich mit wem sprechen, nicht nur am Finanzplatz Frankfurt? Input, Ideen & Anregungen sind immer willkommen: info@markus-hill.com / +49 (0) 1634616 179

Manuel Müller (FDV) & Markus Hill (Finanzplatz Frankfurt)

Information zur Veranstaltung „Forum für digitale Vermögenswerte“ (FDV)

PS: Aus der langjährigen Zusammenarbeit mit einem Schweizer Asset Manager im Bereich „Value Investing & Rohstoffe“ wissen wir, dass das Thema PROZYLKLISCHES & ANTIZYLKLISCHES INVESTIEREN immer zu spannenden Gesprächen führt – wir freuen uns auf hier auf ein spannendes Panel am 26.2.2026. Auch dieses Thema wird nochmals vertieft erörtert. Vielleicht in dem Themen-Special „FINANZPLATZ FRANKFURT meets WEALTH MANAGEMENT & DIGITAL ASSETS“. Natürlich sind auch hier Input, Ideen & Anregungen immer willkommen.Es könnte ja sein, dass sich auch zwischen beiden Panel-Themen fachlich durchaus Bezüge herstellen lassen.

PPS: Das Thema Family Offices schlägt oft auch Brücken in andere Bereiche. Wir freuen uns auch auf den Fireside Chat am 17. März zum Thema „Private Markets, Family Offices, Stiftungen – Due Diligence & Herausforderungen für 2026“ bei der Veranstaltung von Christian Hommens (Smart Bridges GmbH). In dem Gespräch mit J. Paulo M.dos Santos (VIRATIO) wird es auch um den Einsatz von Alternative Investments bei Stiftungen gehen, ebenso wie um die Bedeutung von Asset Manager-Selection und Anlagerichtlinien (Case Study). Auf der Veranstaltung PRIVATEMARKETS_ONE war Lukas Bennmann, ein Kollege von Noel Zeh (Wunderland Capital), am 2.2.2026 Moderator bei einem Panel, bei dem FERI, KfW, Joachim Hert Stiftung und eine Sparkasse jeweils Panelisten waren. Auch hier entstand der Eindruck, das der Bereich Venture Capital sehr viel mit Knowhow, Geduld & auch Moderation von Erwartungen gegenüber der Investorenseite erfordert.

Information zur Veranstaltung „PRIVATE MARKETS EXCELLENCE FORUM“

Dialog & Information:

FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – KANAL

FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – GRUPPE

FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN – KANAL

FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI-Region & FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) – Themen, Interessen, Dialog (Auswahl & „Snapshots“)

25.2.2026, Frankfurt – „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement“

(Markus Hill – Moderation: Christian Neuhaus – FINVIA, Sven Karkossa – Capitell Vermögens-Management AG, Noel Zeh – Wunderland Capital)

26.2.2026, Frankfurt – „Forum für Digitale Vermögenswerte (FDV)“

Redaktion – Themenspecial „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Wealthmanagement & Digital Assets“

(Interviews / Gastbeiträge, “Support” & MORE: info: markus-hill.com)

17.3.2026, Frankfurt – Private Markets Excellence Forum – „Private Markets, Family Offices & Stiftungen – Due Diligence & Ausblick 2026”

(Markus Hill – Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos – Geschäftsführer, VIRATIO GmbH)

Interview mit Christian Hommens  SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS

Frühjahr 2026Investorenstudie „Präferenzen institutioneller Investoren bei Immobilien & Alternative Investments“

(Markus Hill – Moderation, Podcast: Sebastian Thürmer, “artis & x” – Beispiel 2025)

16.4.2026 – „köln let’s talk“ – Bettina Timmler – Immobilien & Dialog

(Medienpartnerschaft)

12.5.2026, Frankfurt: „Value Investing & Rohstoffe & MORE“

(Markus Hill – Moderation & Kurzintro „Fondsboutiquen & USA-Formel“ – Alex J. Rauschenstein & Urs Marti, SIA FUNDS AG – FINANZPLATZ SCHWEIZ)

17.6.2026, Zürich: Insights – “Family Offices & Fondsboutiquen” – The Mountain Talks Summit – FUNDPLAT

(Vortrag – Markus Hill)

10.11.2026, Frankfurt: „Finanzplatz Frankfurt am Main meets Finanzplatz Liechtenstein“

(Markus Hill – Moderation – LAFV Liechtensteinischer Anlagefondsverband: Panel & Vorträge)

Input, Ideen & Anregungen zu den oben genannten Themen sind willkommen:

info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616 179

FOTO: Marcus Kieser

FINANZPLATZ FRANKFURT & DIALOG: Impact Investing & Private Markets – Family Offices & Institutional Investors, Infrastructure, Private Equity, Private Debt, Digital Assets, Frankfurt Ecosystem & MORE – Event (INTERVIEW – Christian Hommens, Smart Bridges GmbH)

Impact investing is more than just a label. In private markets in particular, impact is increasingly becoming a strategic category – for family offices as well as institutional investors. Markus Hill speaks with Christians Hommens on behalf of FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE about the critical success factors in this investment segment and the importance of professional dialogue among experts. Impact measurement, impact infrastructure, private equity, sustainability & investing, private debt – these and other topics form the basis for the exchange of ideas in March at a specialist conference (SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS). The importance of the Frankfurt ecosystem for investment, decision-making, and regulation in these areas will be highlighted.

Hill: Impact investing is often considered a „nice to have.“ Where do you see real structural change today, especially in the private markets?

Hommens: Impact investing is clearly evolving from a secondary issue to a core strategic question. In the private markets, family offices and institutional investors are increasingly recognizing that long-term returns, resilience, and impact go hand in hand. Infrastructure, private equity, and private credit make it possible to deploy capital in a targeted manner – with measurable impact and simultaneous value creation potential. Impact thus becomes a quality feature, not a compromise.

Christian Hommens, Smart Bridges GmbH & Markus Hill Finanzplatz Frankfurt

Hill: Where do investors fail in practice – and why is it worthwhile to exchange ideas at Smart Bridges?

Hommens: It’s hard to say, but we see three points coming up again and again: lack of impact measurability, unclear governance structures, and limited access to compelling deal flow. This is exactly where our forum comes in. We bring investors, practitioners, and solution providers together—not theoretically, but in a practical, interactive way and on an equal footing.

Hill: What specific topics will be the focus of the two days?

Hommens: From impact measurement and social impact to impact infrastructure. And, of course, private equity and sustainable portfolio design will be examined in more detail – supplemented by topics such as private credit, infrastructure, regulatory requirements, and new structuring models. Always with an eye on the question: How can impact be meaningfully integrated into portfolios without losing sight of performance?

Hill: Why is Frankfurt/Hesse the right place—and why now?

Hommens: Frankfurt and Hesse combine capital, decision-making authority, and regulatory proximity. In an environment of increasing uncertainty, investors are looking for guidance and long-term solutions. The connection between impact investing and private markets is highly relevant in this context – and our region is the ideal place for this dialogue.

Hill: Thank you very much for the interview. I look forward to the fireside chat on February 17, 2026 („Family Offices & Foundations,“ Impact Investing) and to the discussions on site.

Information about the event: SMART IMPACT INVESTING EXCELLENCE FORUM

Information about the event: „PRIVATE MARKETS EXCELLENCE FORUM“

Dialog & Information:

FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – KANAL

FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN auf LINKEDIN – GRUPPE

FONDSBOUTIQUEN auf LINKEDIN – KANAL

FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE, DACHLI Region & FONDSBOUTIQUEN.DE (2026) – Topics, interests, dialogue (selection & “snapshots”)

February 25, 2026, Frankfurt – “Frankfurt am Main Financial Center meets Wealth Management”

(Markus Hill – Moderator: Christian Neuhaus – FINVIA, Sven Karkossa – Capitell Vermögens-Management AG, Noel Zeh – Wunderland Capital)

February 26, 2026, Frankfurt – “Forum for Digital Assets (FDV)”

Editorial team – Special topic “Frankfurt am Main as a financial center meets wealth management & digital assets”

(Interviews / guest contributions, ‘support’ & MORE: info: markus-hill.com)

March 17, 2026, Frankfurt Private Markets Excellence Forum – “Private markets, family offices & foundations – due diligence & outlook for 2026”

(Markus Hill – Fireside Chat: J. Paulo Dos Santos – Managing Director, VIRATIO GmbH)

Interview with Christian Hommens – SMART IMPACT INVESTING & PRIVATE MARKETS

Spring 2026: Investor study “Preferences of institutional investors in real estate & alternative investments”

(Markus Hill – Moderator, Podcast: Sebastian Thürmer, “artis & x” – Example 2025)

April 16, 2026 – “köln let’s talk” – Bettina Timmler – Real Estate & Dialogue

(Media partnership)

May 12, 2026, Frankfurt: “Value Investing & Commodities & MORE”

(Markus Hill – Moderator & Short intro “Fund Boutiques & US Formula” – Alex J. Rauschenstein & Urs Marti, SIA FUNDS AG – FINANZPLATZ SCHWEIZ)

June 17, 2026, Zurich: Insights – “Family Offices & Fund Boutiques” – The Mountain Talks Summit – FUNDPLAT

(Presentation – Markus Hill)

November 10, 2026, Frankfurt: “Frankfurt am Main Financial Center meets Liechtenstein Financial Center”

(Markus Hill – Moderator – LAFV Liechtenstein Investment Fund Association: Panel & Presentations)

Input, ideas, and suggestions on the above topics are welcome:

info@markus-hill.com / +49 (0) 163 4616 179

Foto: Pixabay

FINANZPLATZ FRANKFURT & FINANZPLATZ DEUTSCHLAND: Stiftungen, SOKOMS & VTFDS, Digitalisierung, Kommunikation, Family Offices, „Zombies“ & Gedankenaustausch (INTERVIEW – Tobias Karow, STIFTUNGSMARKTPLATZ.EU)

Stiftungen sind viel mehr als ein steuerbegünstigtes Konstrukt – sie sind ein Stück gesellschaftliche Infrastruktur. Doch während Milliardenbeträge intergenerationell verwaltet werden, steht der Stiftungssektor unter Druck: Sichtbarkeit, Legitimation, Professionalisierung. Tobias Karow – Gründer von stiftungsmarktplatz.eu, Veranstalter von #sokoms (18.11. – 19.11.2025, Leipzig), #vtfds und langjähriger Beobachter der Stiftungslandschaft – spricht mit Markus Hill von FINANZPLATZ-FRANKFURT-MAIN.DE im Interview über das, was viele nur hinter vorgehaltener Hand diskutieren: Brauchen wir Stiftungen überhaupt noch? Und: Warum reden wir über „Zombiestiftungen“?

Karow plädiert für mehr Mut und ein neues Selbstverständnis. Sein Credo: Stiftungen müssen ihr „Gelingen“ sichtbar machen. Kommunikation ist kein Nebenthema, sondern die Brücke zwischen Wirkung und Wahrnehmung. Digitalisierung, KI, Storytelling – das sind Werkzeuge, um Relevanz zu schaffen. Gleichzeitig fordert er: Stiftungsvermögen muss professioneller gemanagt werden. Hier können Family Offices als Vorbild dienen: bessere Asset Allocation, klarere Ziele, strategischere Auswahl von Asset Managern.

Hill:  Welche Themen stehen Ihrer Ansicht nach bei Stiftungen aktuell oben auf der Agenda?

Karow: Also was ich derzeit beobachte, und was mich auch anfasst, ist sicherlich, dass der Stiftungssektor, „mein Sektor“, sich mit harten Fragen seine Existenz betreffend auseinandersetzen muss. Brauchen wir Stiftungen eigentlich? Reden wir von einem Stiftungssektor oder einem Stiftungssumpf? Sprechen wir bei einer großen Zahl von Stiftungen von „Zombiestiftungen“? Abgesehen davon, dass Deutschland seine Erfolgsbranchen nur zu gerne zerbröselt sieht, siehe Banken-, Energie- und Automobilsektor, ist dies letztlich ein Angriff auf unser Gemeinwesen an sich, denn Stiftungen gehören zur DNA des deutschen Gemeinwesens wie die schlechte Laune zum deutschen Frühstückstisch. Was ich verstehe ich, dass aus der geringen Aktivität mancher und der geringen Sichtbarkeit vieler Stiftungen abgeleitet wird, wir alle würden dem Stiftungssektor das Steuerprivileg umsonst vergeben, würden dafür nichts zurückbekommen. Und auch die Diskussion um effektiveres Geben speziell aus der Erbengenration kann ich nachvollziehen, was ich jedoch nicht verstehe ist, dass der Stiftungssektor mit einigen Ausnahmen weitestgehend schweigt. Genau da müssen wir ansetzen, wir müssen das Gelingen der Stiftungen und auch der Vereine sichtbar machen.

Markus Hill, FINANZPLATZ FRANKFURT & Tobias Karow, STIFTUNGSMARKTPLATZ.EU

Hill: Stiftungen & Kommunikation, Sokoms im November in Leipzig – welcher Gedanke steckt hinter der  Veranstaltung?

Karow: Wir möchten das kommunikative Gelingen voranbringen, dass eben jenes tagtägliche Gelingen von Stiftungen und Vereinen zeigt. Der Sektor muss inspiriert und informiert werden, es braucht den lebendigen Austausch rund um Stiftungskommunikation, digitale Werkzeuge für die Stiftungspraxis und KI, es muss sich hier Vieles in Stiftungen und im Sektor verändern- Daher gehen wir mit #sokoms25 auch nach Leipzig, meine Geburtsstadt, die nicht zuletzt ob der Geschehnisse im Herbst 1989 als Stadt für Veränderung steht. Stiftungskommunikation muss aus dem Regal auf den Schreibtisch der Stiftungsverantwortlichen, wenn jede Stiftung mehr über sich erzählt, ihr Gelingen in tolle Geschichten verpackt, dann wird der Sektor im öffentlichen Diskurs sichtbar, damit relevanter und niemand stellte dann noch die Frage nach der Legitimation. Aber das ist ein Schwungrad, das wir auch mit unserem #sokoms25 Festival in Bewegung bringen möchten.

Hill: Welche Themen halten Sie an den beiden Tagen für besonders wichtig?

Karow: Einmal natürlich Basishandwerk, was braucht es, um eine Geschichte toll lebendig und auf der Höhe der Zeit zu erzählen und zu verbreiten. Einem Redakteur heute einen handschriftlichen Brief zu schicken, mit der Bitte daraus einen Artikel zu machen, mit dem Hinweis, man sei verreist und könne keine weiteren Fragen beantworten, das funktioniert sicherlich von heute an nie mehr. Dabei haben Stiftungen und Vereine diese tollen Geschichten, eben jene Geschichten des Gelingens, welcher Sektor kann da schon so in die Vollen gehen. Das Thema KI in der Stiftungspraxis wird uns befassen, was ist es, was kann es, was muss ich damit ich es sauber einsetze, das werden die Kernfragen sein. Aber auch digitale Charaktere werden wir thematisieren, mit Inken Paland werden wir hier die Möglichkeiten diskutieren, denn diese sind bereits heute mannigfaltig. Aber auch Themen wie digitales Personalmanagement und digitaler Datenhaushalt einer Stiftung treiben uns um, eben der digitale Werkzeugkasten, den sich jede Stiftung, ob groß oder klein, zu Nutze machen kann. Da gibt es heute so viel, was Prozesse vereinfachen und damit verbessern kann, und Stiftungen würden hier in unseren Augen überproportional profitieren, so sie diese einsetzten.

Hill: Wie sieht generell die Bedeutung der Digitalisierung in der Stiftungspraxis aus?

Karow: Naja, digitale Stiftungspraxis beginnt heute und malt die Stiftungszukunft bunt aus. Heute wird eine Stiftung digital, morgen bleibt sie dafür bunt im Sinne von handlungsfähig. Für uns sind die 20er Jahre jetzt Jahre der Veränderung für den Sektor, Stiftungen werden nach 25 Jahren gemütlichen Booms, erstmals von innen UND außen herausgefordert. Ich finde das gut, die Frage ist, was der Sektor draus macht. Auf Veränderung kannst Du als Wagenburg reagieren, oder mit offenem Visier. Zwischen diesen Polen wird es sich entscheiden, der anstehende Generationswechsel in vielen Stiftung, die in den Sektor in den kommenden 15 Jahren einströmende Erbmasse und die Verschiebung der Vermögensstruktur des deutschen Stiftungssektor durch Fusionsdruck bei kleinen und Kleinststiftungen lassen mich vermuten, wie es am Ende ausgeht. Entscheidend ist, dass Stiftungen am Ende dieser Phase mit ihrem relevanten Gelingen ein vitaler Teil unseres Gemeinwesens sind, dass man ihre Aura und ihr Gewicht in unserer Gesellschaft spürt – und dass sich Fragen nach ihrer Existenz damit erübrigt haben. Und natürlich werden wir über unsere Umfrage „StiftungenDigital“ berichten sowie den #sokoms25 Award für vorbildhafte Stiftungskommunikation vergeben, Kathrin Succow und Birgit Hubner sind hier schon in den Startlöchern.

Hill: Welche Themen stehen bei Ihnen in 2026 auf der Agenda?

Karow: Neben #sokoms26, das wir am 3ten und 4ten November erneut ausrichten werden, steht mit dem #vtfds26 das zweite Festival am 16ten und 17ten Juni ante portas. Stiftungsvermögen machen viele Stiftungsverantwortliche nicht so gerne, das macht häufig irgendjemand einfach mit, aber was Du vorne nicht verdienst, kann du hinten nicht ausgeben. Das Stiftungen mitgegebene Vermögen muss gemanagt werden, es muss als Pool der Möglichkeiten für die Ausgabenseite gesehen werden. Beim #vtfds26 werden wir ebenfalls in Leipzig drüber sprechen, warum Stiftungsvermögen in vielen Stiftungen „anders muss“, was es braucht damit das passiert. Der #vtfds26 (www.vtfds.de) entwickelt sich vom TV-Format zum Festival, das freut uns natürlich sehr, aber es ist auch die Zeit, Stiftungsvermögen breit, also mit vielen Stiftungen, zu diskutieren und darüber eine Grundlage für alle Stiftungen zu schaffen, auf der dann Stiftungsvermögen besser gemanagt werden kann. Deutsche Stiftungen hinken nicht nur in der digitalen Welt hinterher, sondern auch in der Ambitioniertheit das Stiftungsvermögen betreffend. Genau da müssen wir ran. Auch gehen wir unseren StiftungsApéros wieder in die Fläche, ermöglichen Stiftungsnetzwerkerei vor Ort, das macht uns einfach Freude, ganz nah am Puls der Zeit und der Herausforderungen im Stiftungssektor zu sein. Ende des ersten Quartals erscheint auch wieder unser Handbuch „Mein Stiftungsexperte“, dann bereits in der dritten Ausgabe, wir feilen gerade noch am redaktionellen Konzept, da wird es eine Nuance Neues geben. Volle Kapelle also.

Hill: An dieser Stelle einmal etwas weiter ausgeholt, aufgrund der persönlichen „Befangenheit“ nehme ich mir hier einmal die Freiheit. Der vtfds ist mir gut bekannt, ich hatte ja netterweise dort einmal zum Thema „Was können Stiftungen von Family Offices lernen“ die Ergebnisse einer kleinen Umfrage erläutert, beim StiftungsApéro in Frankfurt habe ich einmal die Geschichte des LinkedIn-Kanals (Webseite) „Finanzplatzplatz Frankfurt am Main“ darstellt – vielen Dank nochmals für diese Gelegenheiten zum Gedankenaustausch. Wie sehen Sie aktuell die Bedeutung von Family Offices für Stiftungen im Bereich der Vermögensanlage und wie wählen Sie eigentlich Themen für die StiftungsApéros aus?

Karow: Family Offices können für Stiftungen vorbildhaft sein, wenn sie eine Asset Allocation entwickeln oder die Asset Manager Selection betreiben. Stiftungen wiederum können für Familiy Office vorbildhaft sein mit ihrem Wofür. Family Offices dienen den Interessen einer Familie oder weniger Familien, Stiftungen dienen der Allgemeinheit, müssen qua Zweck das Gemeinwesen voranbringen. Wenn Vermögen kritischer gesehen werden, kann eine Wofür-Aufwertung von Familienvermögen eine notwendige Entwicklung sein, daher plädiere ich für eine sehr viel engere Verzahnung dieser beiden Sphären, deren Klammer ja ein Vermögensstock ist, den es intergenerationell zu bewirtschaften gilt.

Hill: Viele gute Gespräche in Leipzig. Ich freue mich auf unseren nächsten Gedankenaustausch in Frankfurt in 2025.

INFORMATIION „Stiftungen, Kommunikation & Vermögensmanagement“:

www.stiftungsmarktplatz.eu

www.sokoms.de

Dialog & Information:

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Foto: PIXABAY & FINANZPLATZ FRANKFURT